Kastrationsaktionen - Eine (vermeidbare) Notwendigkeit

Tierschützer schätzen, dass es bundesweit mehrere Hunderttausend freilebende Katzen gibt. Eine relativ hohe Zahl und fast schon mit den Zuständen in den südlichen oder osteuropäischen Ländern zu vergleichen, aus denen man die typischen Bilder von streunenden Tieren kennt.

Von solchen Szenarien ist Deutschland nicht mehr allzu weit entfernt! Denn die freilebenden Katzen vermehren sich im gesamten Bundesgebiet immer unkontrollierter weiter!

 

Es handelt sich bei diesen Tieren vorrangig um verwilderte Hauskatzen und deren Nachkommen!

 

Die Tiere vermehren sich aber nicht nur untereinander; auch und besonders unkastrierte Freigänger sind an der Vermehrung beteiligt, bspw. indem ein unkastrierter, freigehender Hauskater mehrere wildlebende Kätzinnen schwängert und diese jeweils mehrere Kitten werfen.

 

Es ist daher nicht nur wichtig, seine Freigänger kastrieren zu lassen, sondern mittlerweile sind auch regelmässige Kastrationsaktionen nötig geworden, um die Population von freilebenden, streunenden, verwilderten Katzen einzudämmen bzw. langfristig zu verringern.

Um Leid und Elend zu vermindern - denn die Tiere sind sich selbst überlassen, werden meist nicht von Menschen betreut.

 

Kastrationsaktionen werden von Tierschützern entweder über das örtliche Tierheim/den Tierschutzverein oder gar rein privat durchgeführt. In jedem Fall aber sind sie sehr zeitaufwändig, kostenintensiv und für die Tierschützer oft sehr belastend und anstrengend. Sowohl körperlich, als auch seelisch.

Denn die Katzen sind nicht immer rundherum gesund: Katzenschnupfen, Verletzungen und eine allgemeine schlechte körperliche Verfassung der gefangenen Tiere sind meist die Regel.

 

 

Katze